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Perserkatze
Perser

Enstehung: 19. Jahrhundert
Ursprungsland: Großbritannien
Vorfahren: Mittelöstliche Langhaarkatze
Einkreuzungen: Keine
Synonym: Longhair
Gewicht: 3,5 - 7kg
Temperament: beobachtet gern und gelassen, akzeptiert andere Katzen

 

Die Geschichte der Perserkatzen:
Die ersten Aufzeichnungen von den Vorfahren der Perserkatzen stammen aus dem Jahre 1620. Dort wurden sie von Piedrodella Valle aus Persien nach Italien gebracht und etwa zur gleichen Zeit brachte Nichola-Claude Fabri de Peiresc von der Türkei nach Frankreich.
In den darauffolgenden zwei Jahrhunderten nahm die Perserkatze unter vielen verschiedenen Namen den Platz eines Statussymbols ein und ab dem späten 19. Jahrhundert begann man die Langhaarkatzen zu züchten, nachdem von Harrison Weir ein Standard festgelegt wurde. Der Körperbau der Katzen ist bis heute erhalten geblieben, aber andere Merkmale haben sich bedeutend verändert. Offizielle Annerkennung fand die Rasse Anfang des 20. Jahrhunderts.

Perserkatzen sind in den meisten Fällen reine Wohnungskatzen. Diese Tiere sind sehr gelassen und ruhig und die am wenigsten aktiven Katzen. Sie sind friedliebend und still und akzeptieren am ehesten fremde Katzen.
Wenn Perserkatzen jedoch Freigänger sind, dann sind sie keineswegs so ruhig. Auch diese Rasse kann schnell und flink sein und geht auf Mäusejagdt. Trotz ihres platten Gesichts ist die Perserkatze ein ausgezeichneter Jäger und kann durchaus Erfolge verbuchen.
Perserkatzen benötigen tägliche Fellpflege des Halters, da die Haare sehr schnell verfilzen. Typische Rassenprobleme, die bei der Perserkatze immer wieder auftreten, sind polyzystische Nieren und Hodenhochstand. Außerdem tränen den Katzen in den meisten Fällen sehr stark die Augen, da das Gesicht so platt gezüchtet wurde.

Rassestandards der WCF (World Cats Federation)

Körper
Die große bis mittelgroße Katze besitzt einen kurzen gedrungenen (cobby) Körper. Die Beine sind kurz und stämmig, die Pfoten groß und rund. Haarbüschel zwischen den Zehen sind erwünscht. Brust, Schultern und Rücken sind massiv und muskulös. Der Hals ist kurz und kräftig. Der Schwanz ist kurz und dick und endet in einer gerundeten Schwanzspitze. Er ist dicht und lang behaart (buschig).

Kopf
Der Schädel ist rund und massiv, gut proportioniert, mit vollen Wangen und gewölbter Stirn. Die Nase ist kurz und breit. Der Stop ist deutlich fühlbar. Der obere Rand des Nasenspiegels liegt nicht höher als das Unterlid des Auges. Kinn und Kiefer sind breit, massiv und kräftig. Das Gesicht ist offen und ausdrucksvoll.

Ohren
Die Ohren sind sehr klein und gerundet. Sie sind niedrig und weit auseinander auf dem Schädel plaziert. Auf der Innenseite befinden sich dichte Haarbüschel, so daß die etwas schräg gestellte Ohrbasis nicht offen erscheint.

Augen
Die Augen sind groß, rund und offen. Sie stehen weit auseinander, sind leuchtend und ausdrucksvoll. Augenfarbe analog zur Fellfarbe.

Fell
Das Fell ist lang und dicht, mit feiner, seidiger Textur. Es ist weich aber nicht wollig. Die volle, lange Halskrause bedeckt Schultern und Brust.

Farbvarianten
Alle Farben sind anerkannt und die Beschreibungen sind der allgemeinen Farbliste zu entnehmen. Pointvariante ist die Colourpoint. Sie ist in allen Farben ohne Weiß anerkannt. Die Farbbeschreibungen sind der Pointfarbliste zu entnehmen. Die Augenfarbe aller Colourpoints ist ein intensives Blau, je dunkler, desto besser.

Fehler
Alle Farben sind anerkannt und die Beschreibungen sind der allgemeinen Farbliste zu entnehmen. Pointvariante ist die Colourpoint. Sie ist in allen Farben ohne Weiß anerkannt. Die Farbbeschreibungen sind der Pointfarbliste zu entnehmen. Die Augenfarbe aller Colourpoints ist ein intensives Blau, je dunkler, desto besser.

Punkteskala

Typ:20 Punkte
Kopf:30 Punkte
Farbe der Augen:   15 Punkte
Farbe des Fells:30 Punkte
Kondition: 5  Punkte
 
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