Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie über das Trocknfutter Ihrer Katze wissen sollten. Vielleicht sind Sie nach dem Lesen ein wenig erstaunt, denn obwohl Trockenfutter auf Grund vieler Dinge von vielen (ganz besonders natürlich von den Herstellern durch Werbung im Fernsehen, Radio, den Zeitungen usw…) in den Himmel gelobt wird, ist es für die Katze eigentlich gar nicht so gesund.

Trockenfutter enthält - auch wenn es das gute und sehr teure Trockenfutter ist - einen hohen Prozentsatz an Getreide. Das klingt zuersteinmal gut, schließlich haben wir alle gelernt, dass das gesund ist. Katzen sind aber von Natur aus Fleischfresser und somit gehört Getreide normalerweise überhaupt nicht auf ihren Speiseplan. Der Magen der Katzen ist auf Getreide überhaupt nicht ausgelegt und es kann deshalb schlecht bis gar nicht verwertet werden. Und meistens findet man im Futter der Katzen auch nur noch das billigste und das schlechteste vom schlechtesten. Schauen Sie einmal nach und Sie werden lesen, dass sich in vielen Futtersorten “Getreideprodukte” oder “pflanzliche Nebenerzeugnisse” befinden. Kurz gesagt, es ist der letzte Müll, den kein Mensch mehr gebrauchen kann. Mal davon abgesehen schädigt der hohe Anteil an Getreide den Zähnen der Katze und kann den PH-Wert des Urins stark beeinflussen.
Es heißt zwar auch immer, dass Trockenfutter auch gut für die Zähne ist, aber das wurde inzwischen auch widerlegt, denn das meiste Trockenfutter enthält Zucker und wer Katzen beim Fressen genau beobachtet, der sieht, dass die kleinen Vierbeiner die Pallets meist nur einmal durchbeißt und dann sofort schluckt. Die kleinen Zähnchen werden am “Zahnpflegefutter” also gar nicht richtig abgerieben und gesäubert.
Jedes Trockenfutter sollte Fleisch beinhalten, denn Katzen sind, wie schon mehrfach erwähnt, reine Fleischfresser und brauchen tierische Produkte, um zu leben. Trockenfutter enthält auch Fleisch - zumindest macht es so den Anschein, denn auch hier heißt es wieder bei der Inhaltsbeschreibung “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse”. Das mag alles stimmen, aber nach dem Trocknen und Pressen zum Trockenfutter ist von dem Fleisch meist nicht mehr viel übrig. Die Katzen beißen also doch auf ein Stück gehärtetes Getreide rum.

Trockenfutter ist aber nicht nur schlecht und wenn Sie für Ihre Katze etwas sorgfältiges auswählen, dann können Sie sie damit auch bedenkenlos füttern.
Nur eines sollte nicht vergessen werden - Trockefutter heißt Trockenfutter, weil es keinerlei Wasser enthält. Wasser ist für die Katze jedoch sehr wichtig. Normalerweise müsste eine Katze auf 100g Trockenfutter ca. 400ml Wasser trinken - die Katze, die das schafft, möchten wir alle gerne mal sehen. Es ist also wichtig, dass Katzen immer etwas zu trinken bereitstehen haben, damit sie das benötigte Wasser jeder Zeit zu sich nehmen können und Nassfutter muss auch gefüttert werden - das Wasser und das Fleisch werden dringend benötigt!

Woran erkennen Sie gutes Trockenfutter?

  • Das Trockenfutter sollte einen hohen Anteil ein Trockenfleisch oder Fleischmehl aufweisen, denn das ist der wichtigste Nahrungsbestandteil der Katzen. Nochmal: Katzen sind Fleischfresser, keine Vegetarier. Je höher das Fleisch auf der Zutatenliste steht, umso höher ist der Anteil - Inhaltsstoffe sind bei der Mengenangabe absteigend sortiert!
  • Auf der Zutatenliste steht wörtlich der Anteil an Trockenfleisch und Fleischmehl. Wird nur der Bestandteil Fleisch genannt, so stimmen die Angaben nicht genau - das Fleisch wird dann nämlich noch getrocknet und dehydriert und vierliert bis zu 80% an Gewicht.
  • Im Trockenfutter sollte der Getreideanteil so gering wie möglich sein. Am besten sind dunkler Reis und Mais für die Vierbeiner geeignet.

Was genau sind eigentlich diese ganzen Nebenerzeugnisse?

  • Fleischnebenerzeugnisse: z.B. Gehirn, Lunge, Nieren, Blut, Knochen, Gewebe, Sehnen, Haut, Drüsen, Geschlechtsorgane, Mägen und Därme
  • Geflügelnebenerzeugnisse: z.B. Köpfe, Füße, Eingeweide (Darm), Blut und Federn.
  • Gemahlener Mais: ganze Maiskolben mit Stumpf und Stiel
  • Maisgluten: Überbleibsel der Herstellung von Maissirup und -stärke. Trockene Substanz ohne Kleie, Keime und Stärke. Enthält (schwer verwertbares) pflanzliches Eiweiß und säuert den Urin an. Kann Allergien auslösen.
  • Brauner Reis: unpolierter Reis
  • Sojamehl: Nebenrpodukt der Sojabohnenölherstellung. Enthält viel (aber schwer verdauliches) Eiweiß. Kann Allergien auslösen.
  • Cerealien: Überbleibsel der Getreideverarbeitung
  • Cellulose: Rohfasern. Viel davon verhindert, dass die Katze die Proteine, Vitamine und Fette in der Nahrung verwerten kann.
  • Getrocknete Algen, Spirulina: Eine natürliche Quelle für viele Mineralstoffe und Spurenelemente (geben auch BARFer ihren Katzen)
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