uf diesen Seiten finden Sie Informationen zu den wichtigsten Rassekatzen - egal, ob Kurzhaar, Langhaar oder haarlose Katzen.

Allgemeines zu Langhaarkatzen:
Jede Langhaarkatze enthält in ihren Genen das rezessive Allel, das bestimmt, dass das Fell der Katze länger und dichter wird, als das der wilden Vorfahren. Man ist sich heute ziemlich sicher, dass es sich bei der Langhaarigkeit um eine einfache Mutation handelt.
Wann genau Langhaarkatzen zum ersten Mal auftraten und wo sie ursprünglich herkommen, ist nicht genau bekannt. Vor wenigen Jahrhunderten jedoch lebten Katzen mit langen Haaren in Zentralasien. Von dort gelangten einige Exemplare nach Europa und es wurde bewiesen, dass um 1550 einige von ihnen nach Italien importiert wurden.
Früher wurden Langhaarkatzen einfach als chinesisch, russisch oder französisch bezeichnet und erst drei Jahrhunderte später begann man, die Katze zu klassifizieren. 1871 - nach einer Katzenausstellung - begann man, die Standards der Perserkatzen, die zunächst einfach nur Langhaarkatzen genannt wurden, festzulegen. Außerdem wurden Angoras näher definiert und neue Langhaarkatzen wie Tiffanie oder Nebelung erschaffen, indem man das Gen für lange Haare bei den Kurzhaarkatzen einfügte.

Allgemeines zu Kurzhaarkatzen:
Katzen wurden vor Jahrhunderten in Ägypten domestiziert und verbreiteten sich von dort aus über die ganze Welt. Die Tiere haben sich jeweils perfekt den neuen Lebensbedingungen angepasst. In rauem Klima überlebten die Katzen, die besonders kräftig waren und ein kurzes, dichtes und wasserabweisendes Fell besaßen. In nördlicheren Gegenden entwickelte sich mit der Zeit eine Art “Plumptyp” aus dem zB die British Kurzhaar hervorging. Außerdem lieferte diese Katze die genetische Grundlage für viele Rassekatzen, die heute existieren.
In sehr warmen Regionen setze sich der schlanke Katzentyp mit sehr dünnem Fell durch, um die Wärmekompensation besser zu regulieren. Natürliche Auslese ließ die “schlechteren” Katzen sterben. Die ganz schlanken Katzen, die mit bestimmten Merkmalen gezüchtet wurden und werden, zählen zu den exotischen oder orientalischen Rassekatzen.
Es traten im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Fellmutationen auf, die sich, je nach Eingreifen der Züchter, immer mehr verbreiteten oder schnell austarben. Auffällig für viele Kurzhaar-Rassekatzen ist welliges oder gelocktes Rexfell, das erstmals bei der Cornish Rex in Erscheinung trat.
Heutige Züchter bemühen sich kaum, die von der Natur geschaffenen Farbmuster der Kurzhaarkatzen weiter zu verfeinern. Stattdessen sind sie bestrebt, neue Farbmuster zu schaffen, die den Wildkatzen ähneln. Ein deutliches Beispiel hierfür ist die gezüchtete Ocicat.