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Geschichte der Hauskatze

Katzen gibt es schon sehr, sehr lange auf der Erde - länger als den Menschen und sie besiedelten unseren Kontinenten schon lange bevor man erste Aufzeichnungen und Beweise der Existenz der Katzen zB im alten Ägypten fand. Vor ca. 45 Millionen Jahren existierte auf der Erde ein Wesen,welches von den Pläozoologen Miacis genannt wurde, in dem die Katze bereits angelegt war. Diese Tier hatte einen langen Körper, einen langen Schwanz und kurze Beine; es sah mehr oder weniger aus wie ein Wiesel. Von diesem Tier stammen alle auf der Erde lebenden Fleischfresser ab.

Die Katze im alten Ägypten

Die domestizierung der Katze im größeren Umfang begann ungefähr in der Zeit des Mittleren Reichs in Ägypten. Dies ist wissenschaftlich belegt, denn es wurden zahlreiche Katzenmumien aus dieser Zeit gefunden. Die älteste Fundstätte solcher Mumien liegt im östlichen Nildelta, der Stätte von Bubastis. Man fand etliche Massengräber mit insegasmt mehr als 180.000 Tieren und neben Falbkatzen wurden auch Rohkatzen und Mungos entdeckt. Diese Funde stammen ungefähr aus dem Jahre 2.000 v. Chr. und aus jüngeren Zeiten stammen die Gräber von Beni-Hassan und Siut, in denen man überwiegend die Falbkatze gefunden hat. Um 1790 wurde viele dieser gefundenen Mumien nach England verschifft und ohne Skrupel zu Düngemitteln und ähnlichem verarbeitet. Jedoch erging es nicht allen Mumien so, denn viele von ihnen sind heutzutage in ägyptischen Sammlungen auf der ganzen Welt zu finden.

 

 

Die Katze war also zuerst im alten Ägypten heimisch und sie wurde hoch verehrt, denn es wurde geglaubt, dass die Götter die Gestalt der Katzen annahmen und somit wurde der Vierbeiner zum heiligsten Tier der damaligen Zeit. Die ursprüngliche ägyptische Bezeichnung “Mau” der Katze ist wahrscheinlich auf die Lautäußerungen des Tieres zurückzuführen, trägt aber zugleich auh die Bedeutung “sehen”. Schon sehr früh ging man davon aus, dass der starre Blick der Katze eine Fähigkeit des Entdeckens der Wahrheit war.

Auch auf Grund dieser Fähigkeit erhielt die Katze den endgültigen Status eines heiligen Tieres, denn sie wurde gewissermaßen als ein Symbol der Göttin Bastet, der “Herrin der Wahrheit”, gesehen. Diese Göttin hatte einen Katzenkopf und und einen Frauenkörper. Sie war die Schutzpatronin der Königskinder, später aller Neugeborenen und noch später wurde sie als Göttin der Fruchtbarkeit verehrt. Der Verehrung der Göttin Bastet haben wir es zu verdanken, dass zahlreiche Skulpturen ägyptischer Katzen existieren. Leider brachte die Verehrung der Göttin Bastet aber auch für viele neugeborene Katzen den Tod. Ihre Leichname wurden einbalsamiert und an Pilger verkauft, damit diese sie der Göttin opfern und so ihr Wohlwollen erlangen konnten.
Auf das Schicksal der Kleinen wurde jedoch schnell reagiert und es dauerte nicht lange, bis auf das Töten einer Katze jahrhundertelang die Todesstrafe stand. Nun wurden verstorbene Katzen liebevoll einbalsamiert bekamen als Grabbeilage Mäuse als Zeichen der Liebe und Zuneigung.

Ägypten war zur damaligen Zeit ein reiches Land und viel Nahrung war vorhanden, was die Mäuseplage geradezu hervorrief. Vorallem die Getreidevorräte, die das wichtigste Grundnahrungsmittel darstellten, waren bedroht und einzig und alleine die Katzen waren in der Lage, gegen sie anzukommen. Sie taten es mit Freude, denn Ratten und Mäuse zählten schon damals zu ihrer Leibspeise.
Die Katzen feierten also den Einzug in den Haushalt des Menschen, aber zunächst nur zum Zweck der Mäusejagt, dass die Getreidespeicher geschützt wurden. Es dauerte aber nicht lange, bis das zutrauliche und verschmuste Wesen der Katze ans Tageslicht kam und sie so auf Grund ihrer Treue, Sauberkeit und Schönheit einen festen Platz im Leben der Menschen einnahm.

 
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